Erfolge

Walter A.

„Durch die sinnvolle und erfüllende Tätigkeit in der cb-stiftung hat die Hoffnung wieder bei mir Einzug gehalten.“

Es war eine Bilderbuchkarriere, die Walter A. (54) hingelegt hatte: Tätigkeit für eine Sicherheitsfirma, berufsbegleitende Kaderschule, Handelsschule und Betriebsökonom, Dienstchef mit Verantwortung für 130 Mitarbeitende. Ein Erfolgspfad, der 1994 sich langsam dem Ende näherte. In diesem Jahr wurde bei Walter A., der zunehmend von starken Kopfschmerzen geplagt wurde, eine das Kleinhirn tangierende, äusserst seltene Pilzerkrankung diagnostiziert. Die Folge war eine nicht abreissen wollende Serie von Operationen. Selbst unter diesen schweren Umständen führte er seine Arbeit unter kaum auszuhaltenden Kopfschmerzen weiter. Bis es nicht mehr ging. 2003 wurde Walter A. zu 100% arbeitsunfähig und erhielt eine Rente zugesprochen. Zu diesem Zeitpunkt musste er täglich bis zu 35 Tabletten schlucken. „Ich bin von meinem Naturell her ein Machertyp".

 

Die unerträglichen Schmerzen und das Gefühl zur Untätigkeit verdammt zu sein, führten zu massiven Depressionen. Er verlor jede Hoffnung. Dank seiner früheren Kadertätigkeit hatte Walter A. wenigstens nicht auch noch mit finanziellen Problemen zu kämpfen, was sein Leiden jedoch nicht minderte. Hinzu kamen neue gesundheitliche Probleme, die zu weiteren Operationen führten. Linderung und neue Hoffnung kam auf, als die IV ihn 2011 für 18 Monate an die Minira AG überwies. „Nach einer harten Anlaufzeit gelang mir in diesem für mich sehr positiven Umfeld der Aufbau neuer Willenskraft.“ Heute ist Walter A. mit einem 70% Pensum an einem Arbeitsplatz der cb-Stiftung tätig. Noch immer ist er täglich von starken Kopfschmerzen geplagt. Durch die feste Tagesstruktur und die neu aufgebaute Willenskraft gelang es ihm jedoch, diese Situation zu kontrollieren. „Während der Arbeit kann ich mit den Schmerzen umgehen und in meiner Freizeit sorgt mein Diplom als Fussballtrainer für Ausgleich". Der Aufbau der Werkstatt der cb-Stiftung hat mir ein riesiges Mass an Motivation gegeben. Durch diese sinnvolle und erfüllende Tätigkeit hat die Hoffnung wieder bei mir Einzug gehalten.“ 

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